
Ein Klub zwischen Buchdeckeln.
Wir sind ein paar Leute, die gerne gemeinsam lesen — und manchmal Autor:innen einladen, mit uns zu sprechen.
Es fing damit an, dass wir uns sowieso zu oft über Bücher unterhalten haben. Irgendwann war klar: das ist keine Nebensache — das ist der Grund, warum wir uns überhaupt verabreden.
Wie wir lesen
Einmal im Monat trifft sich unser Klub — immer bei Elena, am gleichen Wohnzimmertisch. Die Tür steht offen, der Tisch ist gedeckt, und es gibt jedes Mal mehr Stühle, als man denkt. Tee, Wein, immer etwas zu essen — und ein Buch, das wir alle gelesen haben (oder versucht haben zu lesen).
Es gibt keine Lese-Pflicht, kein Referat, keine Tagesordnung. Nur Menschen, die gern reden — über das, was die Sätze gemacht haben, und über das, was die Bücher in uns ausgelöst haben.
Was uns wichtig ist
Klein bleiben
Wir sind keine Veranstaltungsreihe. Wir sind ein Wohnzimmer mit dem richtigen Maß an Stühlen.
Ohne Hausaufgaben
Niemand prüft, ob du das Buch durch hast. Auch die Hälfte zählt. Auch nur das Cover gelesen zählt.
Wir und Gäste
Wir lesen als feste Runde, aber freuen uns über neue Gesichter. Komm mit, bring jemanden mit.
Bühne für Autor:innen
Wenn jemand etwas zu sagen hat, bekommt sie oder er sie. So entstehen Abende, an die wir uns erinnern.
Und die Bühne?
Aus dem Klub ist langsam eine kleine Plattform geworden. Hin und wieder laden wir Autor:innen ein, bei uns zu lesen — manchmal im selben Wohnzimmer, manchmal an größeren Orten. Wer kommen möchte: gerne. Wer einfach mal vorbeischauen will: noch lieber.
Wir nennen das Zwischen den Zeilen, weil das Schönste meistens dort passiert — zwischen dem, was im Buch steht, und dem, was wir daraus machen.


Elena
Ich richte gerne aus — und genauso gerne höre ich zu. Was du gerade liest, an welchem Satz du hängenbleibst, was dich am Ende eines Buchs noch wochenlang beschäftigt: das ist für mich das Spannendste an jedem Abend.
Bücher sind der Anlass, dass wir uns treffen — aber das Eigentliche passiert dazwischen. In dem, was du mitbringst und ich noch nicht kenne. In den Perspektiven, die sich gegenseitig anschauen. In einem Satz, den am Ende keiner von uns vergisst.
Komm einfach mit dem Buch in der Hand, an dem du gerade dran bist. Oder mit dem, das du immer noch nicht angefangen hast. Beides geht.
Komm einfach zum nächsten Treffen.
Anmeldung hilft beim Plätze-Planen, ist aber nie Pflicht. Wir lassen die Tür offen.
Anstehende Termine